120-Jahre GTEV Edelweiß Neubeuern
>>>>Festabend 16.Mai 2012

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Am Mittwoch den 16. Mai konnte man sich dank Gottes Hilfe zwischen zwei Wolken aufstellen und zum Toten Gedenken in den Marktplatz marschieren. Begleitet wurde der Festverein von der Musikkapelle Neubeuern, der Schirmherrin Ljuka von und zu Guttenberg sowie den beiden Patenvereinen Altenbeuern und Alt Rosenheim.

Unter den Klängen des guten Kameraden legte ein Trachtenpaar der Aktiven einen Kranz nieder.

Zurück in der festlich geschmückten Halle nahmen Ehrengäste Ortvereine und Trachtler  der geladenen Trachtenvereine aus der Umgebung ( Altenbeuern, Alt Rosenheim, Raubling, Nußdorf, Roßholzen, Greinbach, Rohrdorf )Ihre Plätze ein.

Der Eröffnungsmarsch der Musikkapelle Neubeuern unter der Leitung von Bernd Eutermoser, leitete die Darbietungen rund um die ge- und erlebte Geschichte ein. Andreas Artmann, 1. Vorstand des Festvereins begrüßte die ca. 250 Gäste die den Festabend besuchten, und rief die Höhen und Tiefen des Vereins ins Gedächtnis. Außerdem erklärte er:“ Wir sind stolz darauf, dass wir die Tracht in unserer Gemeinde so erhalten konnten, wie sie uns die Vorfahren als Vermächtnis hinterließen.“ Sie gehört zu unserem Leben, und die Gründungsmitglieder wären stolz auf die Trachtenbewegung, die Jung und Alt in der Tradition vereint.

1. Bürgermeister Josef Trost richtete sein Vergelts Gott in Versform  an den Verein, und sprach sein Lob für die jahrzehntelang geleistete Arbeit aus.
Mit dem Satz: „ Es Junga hoid´s weida so zamm ois wia de oid´n, dann bleibt des Brauchtum uns erhoit´n!“ ermutigt Trost die Trachtler so weiter zu machen.

Georg Schienagel 2. Vorsitzender des Inngau Trachtenverbands würdigte die 105-jährige Verbandstreue. Er erinnerte, dass das erste Gaufest in Neubeuern vor 111 Jahren und das letzte Gaufest vor 20 Jahren stattfand.

Unsere Festredner Johannes Strein begrüßte die Gäste und stellte sich vor. Er wünschte allen einen schönen Abend.

Mit dem Auftanz der Kinder- und Jugendgruppe sowie mit den Aktiven des Vereins begann das Festprogramm.

Den historischen Rückblick rekonstruierte die Theatergruppe, bestehend aus Laura Fradl, Johannes Heiß, Cilla Höhensteiger, Fritz Grabl, Regina Pichler, Renate und Horst Weber, in einem lebhaften Dialog in fünf Akten. Geschrieben wurde der Dialog von unserem Pfarrer Joseph Reuder und Regie führte der Theaterleiter des Vereins Fritz Grabl.

Als im 2. Akt vom Patenbitten der Altenbeurer die Rede war, kam im Anschluss 1. Vorstand Peter Bichler auf sie Bühne und gratulierte den Festverein. Peter Bichler bekräftigte, die gemeinsamen Wurzeln der Ursprungszeit. Er überreichte einen Trachtenhut, sowie die alte Maibaumtafel, die die Neubeurer Kirche zeigt. Johann Schmid gab als Anregung, vielleicht gibt es in Neubeuern auch einmal einen Maibaum. Auch die Aktiven des Vereins gratulierten mit einem Dirndlplattler als Ehrtanz.

Im 3. Akt hörte man gleich zweimal vom Patenbitten der Alt Rosenheimer. Auch sie gratulierten mit dem „Mühlradl „ als Ehrtanz. 1. Vorstand Hans Löb bedanket sich für die Einladung und überreichte einen Lederhosenbügel aus Holz.

Musikalisch umrahmt wurde das Festprogramm durch die Blaskapelle Neubeuern, die Ziachspieler Alois Pichler und Johannes Heiß, die Stubenmusik MehrSeitig und das Gesangs Duo Geschwister Fink.

Der Sankt Bernhard – Tanz der Gruppe Beurer Gwand beschloss den 5. Akt des historischen Rückblicks.

Im Anschluss wurde zu einem Gemeinschaftsplattler aller anwesenden Vereine aufgerufen, dem kamen auch sehr viele Plattler nach. Zum Glück hatten wir uns für eine große Bühne entschieden, und so hatten alle gut Platz. Der Sterntanz mit 12 Paaren, angeführt von Johannes Strein und Regina Artmann bildete den krönenden Abschluss des Festprogramms am Festabend.

Nach dem offiziellen Programm saß man noch gemütlich zusammen, oder traf sich in der Pils und Prosecco Bar der Aktiven. So ging für den einen oder anderen ein schöner Abend etwas später zu Ende. Als die meisten Gäste gegangen waren wurde noch alles für die Festlichkeiten am nächsten Tag vorbereitet.

Auszug aus dem Schriftführerbericht von Melanie Köster